Marder · Dresden-Striesen
Marder vertreiben in Striesen
1945 traf es vor allem den alten Dorfkern und die Borsberg- und Schandauer Straße — die Villenviertel kamen relativ glimpflich davon. Deshalb stehen hier bis heute Dachstühle mit begehbaren Böden, in denen sich Marder einrichten. Melden Sie sich: 0176 4287 6094 — feste Einsatzpauschale ab 69 €.
- Fachkunde nach TRGS 540
- Anfahrt inklusive
- Preis vor Arbeitsbeginn

Vor Ort
So kommen wir nach Striesen
Striesen fahren wir regelmäßig an — im bevölkerungsreichsten Stadtteil Dresdens sind die Wege kurz. Die offene Bauweise hilft dabei: Neben jedem Haus bleibt genug Fläche, um eine Leiter sicher anzulegen. Nur an den hohen Villendächern mit Anbauten und Vordächern setzen wir einen Hubsteiger ein, damit Traufe und Gaubenwange in einem Durchgang geprüft werden können.
Woran wir es festmachen
Marder in Striesen: die Anzeichen
Der Bebauungsplan von 1860 schrieb offene Bauweise vor; daraus wurde ein grüner Wohnvorort mit Gärten, Kleingartenanlagen auf früheren Kiesgruben und dem Hermann-Seidel-Park aus der Gärtnereivergangenheit. Dieses durchgehende Grün ist der Bewegungsraum, in dem ein Steinmarder nachts von Dach zu Dach unterwegs ist.

Bausubstanz
Was die Bauweise in Striesen bedeutet
Offene Bauweise heißt: Die Häuser stehen frei, dafür reichen alte Gartenbäume, Garagen und Lauben bis ans Dach heran und ersetzen die fehlende Nachbartraufe. Wir suchen den Einstieg deshalb dort, wo etwas ans Gebäude anschließt — Anbau, Vordach, Kaminkopf, Gaubenwange. Im Wiederaufbau an der Borsbergstraße entstanden 1955/58 dagegen erstmals in Dresden Großblockbauten; dort ist der Dachaufbau ein ganz anderer und Marderbefall die Ausnahme. In den genossenschaftlichen Wohnsiedlungen an Wormser-, Holbein- und Junghansstraße wiederum laufen die Dachräume über mehrere Eingänge, was die Suche nach dem Einstieg aufwendiger macht.

Bitte beachten
Was rechtlich und zeitlich zählt
Zeitpunkt und Saison
Zwei Phasen im Jahr fallen auf: der Herbst, in dem ein Marder Wärme sucht, und das Frühjahr mit den Jungtieren. Für die Striesener Altbaudächer heißt das: Kein Einstieg wird verschlossen, solange Jungtiere im Dachraum sein können.
Recht und Sicherheit
Wichtig vorweg: Wir fangen und töten keinen Marder. Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht, das bleibt Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Zulässig ist, was auch dauerhaft wirkt — vergrämen, Zugänge finden, sauber abdichten. Und vor dem Verschließen prüfen wir, ob Jungtiere im Dach liegen, damit kein Tier eingesperrt wird.
Bis zum Termin
Was Sie jetzt schon tun können
- Geräuschzeiten notieren, möglichst mit Datum und Raum
- Kein Katzen- oder Vogelfutter im Garten stehen lassen, kein Fallobst liegen lassen
- Ă–ffnungen im Dach nicht zusetzen, solange Junge nicht ausgeschlossen sind
- Lauben- und Garagendächer sauber halten, damit Spuren erkennbar bleiben
Ablauf
So läuft Ihr Anruf ab
Begehung mit Spurenaufnahme
Kotstellen, Trittspuren und aufgewühlte Dämmung zeigen den Laufweg; von außen suchen wir dann den passenden Einstieg. Gefangen oder getötet wird bei uns nichts — das Jagdrecht zieht hier eine klare Grenze, die wir einhalten.
Vergrämung, danach Zugangssicherung
Sobald das Tier ausgezogen ist, werden Anbau, Vordach, Kaminkopf und Gaubenwange gesichert.
Endkontrolle
Beim letzten Termin gehen wir die abgedichteten Stellen gemeinsam durch.
Kurz gefragt
Häufig gefragt aus Striesen
Wir hören das Geräusch nur über einer Zimmerecke — sitzt der Marder wirklich dort?
Nicht unbedingt. In den Striesener Altbaudächern wandert Schall über Sparren und Dielen, und Kot- oder Nestplatz liegen oft mehrere Meter entfernt vom vermeintlichen Lärmort. Wir gehen den Boden ab und suchen Kotstellen, Trittspuren und aufgewühlte Dämmung — erst diese Spuren zeigen, wo abgedichtet werden muss. Ein Foto der Fundstelle beschleunigt die erste Einschätzung.
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