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Blog · Schädlingsbekämpfung Dresden

Ratten im Keller: Was Sie jetzt tun können und wann der Kammerjäger kommen sollte

Ratte an der Wand eines Kellers neben einem Regal mit Vorräten

Sie schalten das Kellerlicht an, und etwas Graues huscht hinter das Regal. Oder neben dem Kartoffelsack liegen dunkle Krümel, die gestern noch nicht da waren. Ab diesem Moment zählt jede Woche. Ein Rattenweibchen bekommt bis zu sechsmal im Jahr Junge, im Schnitt acht pro Wurf, und die Jungen sind nach rund zwei Monaten selbst geschlechtsreif, so das Umweltbundesamt.

Dazu kommt eine Änderung, die viele noch nicht mitbekommen haben: Seit dem 23. Oktober 2026 dürfen Privatleute kein Rattengift mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen mehr einsetzen. Was bei Ratten im Keller zu tun ist, läuft deshalb heute anders als noch im Sommer. Wir arbeiten als Schädlingsbekämpfer in Dresden und zeigen Ihnen, was Sie noch heute Abend selbst erledigen können, was Sie besser lassen und ab wann ein Profi ran muss.

Kurz gesagt: Entziehen Sie den Ratten sofort jede Nahrung, verschließen Sie kleine Löcher provisorisch mit Metallgitter und fotografieren Sie alle Spuren. Als Mieter melden Sie den Befall noch heute Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung. Weil Rattengift für Privatleute nicht mehr erlaubt ist und Ratten sich schnell vermehren, sollte ein Kammerjäger übernehmen, sobald Sie frischen Kot finden oder eine Ratte gesehen haben.

Ratten im Keller zwischen Kartons und Vorräten in einem vollgestellten Metallregal

Die ersten 24 Stunden: Ihr Sofortplan

Diese sieben Schritte passen zu fast jedem Keller. Sie ersetzen keine Bekämpfung, aber sie nehmen den Tieren das, wofür sie gekommen sind.

  1. Futter weg. Vorräte, Kartoffeln, Tierfutter, Vogelfutter und Pfandflaschen kommen in Behälter aus Metall, Glas oder dickem Hartplastik. Durch Pappe und Jutesäcke nagt sich eine Ratte in einer Nacht.
  2. Wasser weg. Tropfende Leitungen, offene Eimer, Pfützen unter der Waschmaschine: Ratten trinken jeden Tag, und ein feuchter Keller ist für sie eine Tränke.
  3. Spuren fotografieren, nicht wegwischen. Kot, Nagespuren und dunkle Schmierstreifen an der Wand zeigen, wo die Tiere laufen. Legen Sie eine Münze daneben, dann lässt sich die Größe später einschätzen.
  4. Kleine Löcher provisorisch schließen. Spalten an Rohrdurchführungen und Kellerfenstern stopfen Sie mit Stahlwolle und decken sie mit engmaschigem Metallgitter ab. Bauschaum und Silikon beißen Ratten einfach durch. Große Durchbrüche schließt besser der Fachmann nach der Bekämpfung, sonst sperren Sie die Tiere im Haus ein.
  5. Aufräumen, aber mit Schutz. Kartons, alte Textilien und Zeitungsstapel sind Nistmaterial. Tragen Sie dabei Handschuhe und lesen Sie vorher im Abschnitt „Wie gefährlich sind Ratten im Keller?“, wie Sie Kot sicher entfernen.
  6. Bescheid geben. Als Mieter informieren Sie Vermieter oder Hausverwaltung noch heute, am besten schriftlich und mit Fotos. Warum das wichtig ist, steht weiter unten unter „Mieter, Vermieter, Hausverwaltung“.
  7. Kinder und Haustiere fernhalten. Bis klar ist, was los ist, bleibt die Kellertür zu.

Zwei Dinge sollten Sie in dieser Phase auf keinen Fall tun: alte Giftreste auslegen und Kot trocken zusammenfegen. Das eine ist inzwischen verboten, das andere wirbelt Erreger auf. Beides erklären wir weiter unten.

Ist es wirklich eine Ratte? So lesen Sie die Spuren

Ratten sind scheu und vor allem nachts unterwegs. Die meisten Menschen sehen deshalb nicht das Tier, sondern das, was es hinterlässt:

  • Kot: dunkle, längliche Stücke, oft gehäuft entlang der Laufwege
  • Schmierspuren: dunkle, fettige Streifen an Wandkanten und Rohren, wo das Fell immer wieder entlangstreift
  • Nagespuren: an Holz, Kunststoff, Verpackungen und Kabeln, mit deutlich sichtbaren Zahnabdrücken
  • Geräusche: Kratzen, Trippeln oder Nagen hinter Verkleidungen, meist nachts
  • Geruch: scharf und stechend, bei stärkerem Befall
  • Feste Wege: Ratten nutzen immer dieselben Routen an der Wand entlang. Dort finden Sie die meisten Spuren.

Rattenkot oder Mäusekot?

Die Verwechslung ist häufig, und sie ist wichtig: Mäuse und Ratten brauchen eine unterschiedliche Bekämpfung.

MerkmalRatte (Wanderratte)Maus
Kot1 bis 3 cm lang, rundlich bis länglichwenige Millimeter, etwa reiskorngroß
Verteilungweniger, größere Stücke, oft in Gruppenviele kleine Krümel, weit verstreut
TierKörper bis 30 cm plus Schwanz, bis 500 gdeutlich kleiner und leichter
EinstiegLöcher etwa in DaumenbreiteLöcher schon in Bleistiftdicke

Die Werte für die Wanderratte stammen vom Umweltbundesamt. Sind die Krümel klein und zahlreich, lesen Sie unseren Ratgeber zu Mäusen im Keller.

Vergleich von Rattenkot und Mäusekot neben einer 1-Euro-Münze als Größenmaßstab

Wo verstecken sich Ratten im Keller?

Ratten suchen Deckung nah an der Wand und nah am Futter. Typische Verstecke sind:

  • hinter Regalen, die direkt an der Wand stehen
  • unter Holz- und Kartonstapeln
  • in Hohlräumen unter Kellertreppen und hinter Verkleidungen
  • neben der Heizungsanlage, weil es dort warm ist
  • in Bodenabläufen und Schächten, die zur Kanalisation führen

Ihre Nester bauen sie aus Papier, Stoff und Dämmmaterial. Wanderratten graben außerdem Gänge im Erdreich, oft direkt am Fundament.

Wie viele Ratten sind da, wenn man eine sieht?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Wer Ihnen „für jede gesehene Ratte zehn weitere“ nennt, schätzt nur. Sicher ist: Ratten leben in Gruppen und gehen Licht und Menschen aus dem Weg. Sehen Sie ein Tier tagsüber oder bei Licht, ist das ein Warnsignal. Dann ist es entweder eng geworden im Revier, oder die Tiere fühlen sich völlig ungestört. Eine Ratte kommt also selten allein, und bei bis zu sechs Würfen im Jahr wird aus wenigen Tieren schnell eine Kolonie.

Wie kommen Ratten in den Keller?

Wer weiß, warum die Ratten da sind, weiß auch, wo er ansetzen muss. Meist kommen zwei Dinge zusammen: ein Keller, der etwas bietet, und ein Weg hinein.

Was Ratten im Keller finden

Ein Keller ist dunkel, ruhig und im Winter frostfrei. Ab dem Herbst ziehen Ratten deshalb gern von draußen nach drinnen. Sie fressen fast alles: Kartoffeln, Obst, Getreide, Tierfutter, Speisereste. Besonders anziehend sind Vorräte in Pappe, offene Futtersäcke, Pfandflaschen mit Resten und eine Biotonne direkt am Kellerabgang. Kommt Wasser dazu und ein Stapel Kartons als Nistplatz, haben die Tiere alles, was sie brauchen.

Die typischen Einstiege

Als Faustregel gilt: Passt Ihr Daumen durch ein Loch, passt auch eine junge Ratte durch. Die häufigsten Wege in den Keller sind:

  • Kanalisation: über defekte Hausanschlussleitungen, offene Bodenabläufe oder eine fehlende Rückstauklappe
  • Rohr- und Kabeldurchführungen, die beim Bau nie richtig verschlossen wurden
  • Kellerfenster ohne Gitter und Lichtschächte mit losem Rost
  • Spalten unter Kellertüren und Garagentoren
  • Risse im Mauerwerk, vor allem in älteren Häusern
  • Lüftungsöffnungen ohne Gitter

Seltener, aber möglich: Ratten können schwimmen und gelangen über die Kanalisation auch bis in Toiletten und Abflüsse. Liegt die Ursache draußen, etwa am Kompost, hilft unser Beitrag zu Ratten im Garten.

Offene Rohrdurchführung in der Kellerwand mit Rattenkot davor, ein typischer Einstieg für Ratten in den Keller

Wie gefährlich sind Ratten im Keller?

Ratten können nach Angaben des Umweltbundesamts über 100 verschiedene Krankheiten auf Menschen übertragen, zum Beispiel Leptospirose über ihren Urin. Ihr Kot und Urin verunreinigen Vorräte, und angenagte Kabel können einen Kurzschluss auslösen. Im Keller laufen Strom, Wasser und oft die Heizung zusammen. Ein Nageschaden an der falschen Stelle wird dort schnell teuer.

So entfernen Sie Kot und Nistmaterial, ohne sich zu gefährden:

  1. Vorher gut lüften.
  2. Einweghandschuhe und eine Atemschutzmaske tragen.
  3. Kot und Nistmaterial mit Wasser und etwas Spül- oder Desinfektionsmittel anfeuchten.
  4. Mit Papiertüchern aufnehmen, in einen Beutel geben, zuknoten, in den Restmüll.
  5. Die Fläche feucht nachwischen, danach gründlich Hände waschen.

Niemals trocken fegen oder saugen: Dabei steigen Staub und Erreger in die Luft, die Sie dann einatmen.

Was Sie selbst tun können und was nicht mehr erlaubt ist

Der Sofortplan oben ist der wichtigste Teil der Selbsthilfe. Bei der Bekämpfung selbst sind Privatleuten seit diesem Herbst deutlich engere Grenzen gesetzt.

Rattengift: seit 23. Oktober 2026 für Privatleute vorbei

Rattengift mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen (Antikoagulanzien), in Haushaltsprodukten zuletzt vor allem Coumatetralyl, ist für Privatleute Geschichte. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gilt:

  • Seit dem 26. April 2026 werden diese Mittel nicht mehr an Privatpersonen verkauft.
  • Seit dem 1. Juli 2026 werden keine neuen Zulassungen mehr für die vorbeugende Dauerbeköderung durch Profis erteilt. Spätestens ab Ende Juni 2027 dürfen Köder nur noch bei nachgewiesenem Befall ausgelegt werden.
  • Seit dem 23. Oktober 2026 dürfen Privatleute auch Restbestände nicht mehr verwenden. Es drohen Bußgelder bis 50.000 Euro.

Alte Packungen gehören zur Schadstoffsammlung, nicht in den Hausmüll und nicht in die Toilette. Einsetzen dürfen diese Mittel nur noch sachkundige Profis, und das künftig nur noch bei nachgewiesenem Befall. Im Keller war Gift ohnehin nie eine gute Idee: Vergiftete Ratten sterben oft in Hohlräumen oder Schächten, und der Geruch hält sich dort wochenlang.

Fallen, Hausmittel, Ultraschall: ehrlich bewertet

Wer bei Ratten im Keller selbst etwas tun will, stößt schnell auf Fallen, Duftöle und Geräte aus dem Baumarkt. So sieht es damit aus:

MethodeWas sie bringtDer Haken
Schlagfallekann einzelne Tiere fangenRatten meiden Neues im Revier, falsch platziert fängt sie nichts, und Finger und Haustiere sind gefährdet. Gegen eine Kolonie reicht sie nicht.
Lebendfalleerlaubt und tierschonendDas gefangene Tier muss danach tierschutzgerecht versorgt werden. Für Laien ist das kaum machbar.
Düfte wie Pfefferminzöl, Essig oder NelkenölRatten meiden starke Gerüche kurzzeitigDie Tiere gewöhnen sich daran. Eine Kolonie vertreiben Düfte nicht.
Ultraschallgerätekaum etwasDas Umweltbundesamt hält sie für wirkungslos.
„Hausmittel“ zum Töten wie Gips oder Backpulvernichts VerlässlichesSie führen zu einem qualvollen Tod und verstoßen gegen das Tierschutzgesetz.
Löcher dauerhaft verschließenwirkt langfristig am bestenErst vollständig, wenn die Tiere draußen sind.

Was Ratten nicht mögen, ist vor allem ein Keller ohne Futter, ohne Wasser und ohne Versteck. Genau deshalb steht der Sofortplan ganz oben.

Ratten im Keller: Wann der Kammerjäger kommen sollte

Mit dem Sofortplan nehmen Sie den Ratten den Komfort. Loswerden werden Sie eine Kolonie damit meist nicht. Rufen Sie einen Kammerjäger, wenn einer dieser Punkte zutrifft:

  • Sie finden frischen Kot an mehreren Stellen oder an mehreren Tagen.
  • Sie haben eine Ratte gesehen, vor allem tagsüber.
  • Kabel, Leitungen oder Dämmung sind angenagt.
  • Sie hören nachts Geräusche in Wänden oder Decken.
  • Sie wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Dann betrifft der Befall alle Mietparteien.
  • Im Haushalt leben kleine Kinder oder Haustiere, oder im Haus wird mit Lebensmitteln gearbeitet.
  • Eine Woche nach dem Sofortplan gibt es immer noch neue Spuren.

Mit Gift dürfen Sie seit dem 23. Oktober ohnehin nicht mehr selbst arbeiten, und eine Schlagfalle reicht gegen eine Kolonie nicht. Je früher Sie die Ratten bekämpfen lassen, desto weniger Tiere sind es und desto kürzer dauert die Bekämpfung.

So läuft eine professionelle Rattenbekämpfung ab

  1. Telefonat: Sie schildern, was Sie gefunden haben, seit wann und in welchem Haus. Ihre Fotos helfen dabei sehr.
  2. Begehung: Der Kammerjäger bestimmt die Art, sucht Laufwege und Einstiege und nennt den Preis, bevor er anfängt.
  3. Bekämpfung: Fallen oder zugelassene Köder kommen in verschlossene Köderschutzboxen, an die Kinder und Haustiere nicht herankommen. Jede Ausbringung wird dokumentiert.
  4. Kontrollen: In Abständen wird geprüft, ob noch gefressen wird, bis keine Aktivität mehr da ist.
  5. Abdichten: Zum Schluss werden die Einstiege dauerhaft geschlossen. Nur so bleibt der Keller rattenfrei.

Wie lange das dauert, hängt von der Größe des Befalls ab. Rechnen Sie mit mehreren Terminen über einige Wochen. Wer Ihnen eine Ratte in einem einzigen Besuch „weg“ verspricht, sagt nicht die ganze Wahrheit. Mehr zu unserem Vorgehen lesen Sie bei der Rattenbekämpfung in Dresden.

Was kostet der Kammerjäger bei Ratten?

Bei uns gilt eine feste Einsatzpauschale ab 69 Euro, Anfahrt in Dresden inklusive, zuzüglich Material und Aufwand. Den Gesamtpreis nennen wir Ihnen verbindlich, bevor wir anfangen. Wie hoch er am Ende ist, hängt vor allem davon ab:

  • wie groß der Befall ist
  • wie viele Kontrolltermine nötig sind
  • wie viele Einstiege abgedichtet werden müssen
  • ob es um einen Kellerraum oder einen ganzen Gemeinschaftskeller geht

Als Eigentümer können Sie den Arbeitslohn in vielen Fällen nach § 35a EStG in der Steuererklärung geltend machen. Heben Sie die Rechnung auf. Alle Preise im Überblick finden Sie in unserer Preisübersicht.

Sind Ratten im Keller meldepflichtig?

Viele Ratgeber schreiben pauschal, Ratten seien nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Ganz so einfach ist es nicht. Das Gesetz erlaubt der Behörde, die Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen anzuordnen (§ 17 Infektionsschutzgesetz). Ob und wo Sie einen Befall melden müssen, regeln die Länder und Städte selbst.

In Dresden gilt: Ein Rattenbefall wird beim Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt gemeldet, und Ratten zu füttern ist per Polizeiverordnung verboten. Das hat die Stadt gegenüber t-online bestätigt. Die Meldung übernimmt in der Regel der Eigentümer. Als Mieter informieren Sie Ihren Vermieter, und der kümmert sich um den Rest. Ein Kammerjäger kann Ihnen beim Termin sagen, was in Ihrem Fall zu tun ist.

Mieter, Vermieter, Hausverwaltung: Wer handelt, wer zahlt?

Diese Frage stellen uns fast alle Anrufer aus Mietshäusern. Die Rollen sind klar verteilt:

  • Mieter müssen einen Mangel wie einen Rattenbefall unverzüglich anzeigen (§ 536c BGB). Wer wochenlang schweigt, kann für Folgeschäden haften. Schreiben Sie deshalb eine kurze E-Mail mit Datum und Fotos.
  • Vermieter müssen die Wohnung samt Keller in vertragsgemäßem Zustand halten (§ 535 BGB). Sie beauftragen und bezahlen die akute Bekämpfung in aller Regel selbst. Anders ist es nur, wenn ein Mieter den Befall nachweislich verursacht hat, etwa durch gehorteten Müll.
  • Betriebskosten: Umgelegt werden dürfen nur regelmäßige, vorbeugende Maßnahmen der Ungezieferbekämpfung, wenn der Mietvertrag das vorsieht (§ 2 BetrKV). Eine einmalige akute Bekämpfung gehört nach häufiger Rechtsauffassung nicht dazu.
  • Eigentümer im eigenen Haus tragen die Kosten selbst. In Eigentümergemeinschaften ist für den Gemeinschaftskeller die Verwaltung zuständig.

Damit sie nicht wiederkommen: Checkliste für Ihren Keller

Ist der Befall vorbei, entscheidet der Keller selbst, ob es so bleibt. Gehen Sie diese Punkte einmal durch und danach alle paar Wochen kurz:

  • Rückstauklappe vorhanden und gewartet
  • Bodenabläufe mit festem Gitter oder Deckel
  • Rohr- und Kabeldurchführungen mit Mörtel oder Metall verschlossen
  • Kellerfenster und Lichtschächte mit Metallgitter, Maschen unter einem Zentimeter
  • Bürstendichtungen unter Kellertüren und Toren
  • Vorräte und Tierfutter nur in Metall, Glas oder Hartplastik
  • Keine Essensreste in Toilette oder Abfluss
  • Mülltonnen und Biotonne geschlossen, nicht direkt am Kellerabgang
  • Regale mit etwas Abstand zur Wand, alte Kartons raus
  • Undichte Leitungen repariert, Keller regelmäßig gelüftet

Die Rückstauklappe, Gitter vor Fenstern und Bürstendichtungen empfiehlt auch das Umweltbundesamt.

Ratten im Keller in Dresden: Was in Ihrem Stadtteil anders ist

Ratten gibt es in allen Dresdner Stadtteilen. Wie man sie bekämpft, hängt aber stark vom Haus ab:

  • Plattenbau in Prohlis, Gorbitz und Leuben: Gemeinschaftskeller und zentrale Müllplätze verbinden viele Wohnungen. Eine Bekämpfung wirkt nur für den ganzen Aufgang, deshalb läuft sie meist über die Hausverwaltung. Mehr dazu bei Ratten in Prohlis und Ratten in Gorbitz.
  • Gründerzeit in Striesen, Pieschen und der Neustadt: alte Mauern, Kellerverschläge aus Holz und Hinterhöfe mit vielen Tonnen. Hier sind offene Durchführungen und Risse der häufigste Weg hinein. Siehe Ratten in Striesen und Ratten in der Neustadt.
  • Häuser nah am Wasser in Leuben und Plauen: Elbe, Weißeritz, Flutgräben und feuchte Keller sind klassische Rattenlagen. Hier lohnt sich vor allem der Blick auf Rückstauklappe und Kanalanschluss: Ratten in Leuben und Ratten in Plauen.

Egal in welchem Stadtteil: Ihr Kammerjäger in Dresden kommt ohne Anfahrtskosten. Sie haben Spuren gefunden oder eine Ratte gesehen? Rufen Sie uns an unter 0176 4287 6094.

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